„Schölers leest Platt“
Plattdeutscher Vorlesewettbewerb an Schleswig-Holsteins Schulen
Die Gemeinschaftsschule macht mit!

In Schleswig-Holstein ist Plattdeutsch heute noch weit verbreitet. Fast die Hälfte der Bevölkerung kann Plattdeutsch sprechen. Das Land Schleswig-Holstein möchte diese Sprachart fördern, denn vieles aus der Geschichte und Literatur ist auf Plattdeutsch.
Seit 2003/2004 gibt es nun alle zwei Jahre den Vorlesewettbewerb an den Schulen. Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund hat die Gestaltung der Hefte und die Organisation des Wettbewerbes übernommen. Unterstützt wird dieses vom Sparkassenverband und der Sparkassenstiftung Schleswig- Holstein, denn jeder Teinehmer bekommt ein Heft mit den plattdeutschen Geschichten, die vorgelesen werden sollen, geschenkt.

Gelesen wird in unserer Schule in zwei Altersgruppen. Zuerst die 5. - 7. Klässler und dann die 8. – 10. Klässler. In jeder Klasse muss jeder Schüler einen bestimmten Abschnitt aus „Schölers leest Platt“ vorlesen. Und es müssen wirklich alle mitmachen – dabei ist Plattdeutsch doch für einige eine Fremdsprache! Viele üben dann mit den Eltern oder Großeltern, die oft gut „platt snaken“. Das Vorlesen wird dann vom Lehrer zensiert. Die Besten müssen dann noch einmal gegeneinander antreten, bis feststeht, wer in der Klasse am besten gelesen hat.
Die Klassenbesten der 5. – 7. Klassen und die Klassenbesten der 8. – 10. Klassen lesen dann vor anderen Schülern und auch der Jury vor. Diese besteht aus drei Plattdeutsch-Experten, die die schwierige Aufgabe haben, aus allen Klassensiegern die beiden Schulsieger auszuwählen.

Die Sieger werden an der Kreisausscheidung teilnehmen. Außerdem bekommen sie einen Büchergutschein im Wert von 20,-€. Ob sie sich davon wohl ein plattdeutsches Buch kaufen? 

Die Sieger des Wettbwerbes 2015/16 sind hier zu sehen.

 
Die besten aus den Klassen 5- 7   Die besten aus den Kassen 8 - 10
     

                                      

                                                                     Die Jury: Frau Tietjen, Herr Knittler, Herr Schubert       

 

(Beitrag: Frau Frers, Januar 2016)