Klassenfahrten oder -  wie es so schön heißt -  „Lernen am anderen Ort“


 

Mehrtägige Klassenfahrten können zurzeit in den folgenden Klassenstufen stattfinden:

 ·     In der Orientierungsstufe: Zu Beginn der Klassenstufe 5 als Kennenlernfahrt (zuletzt ging es mit dem Fahrrad oder mit der Bahn in die wunderschöne Jugendherberge nach Glückstadt). Ebenso möglich sind mehrere Vorhabentage.

 ·     In der Klassenstufe 7 gibt es dann die nächste Klassenreise.

 ·     In der Klassenstufe 8 gibt es auf jeden Fall für einige  das AOK-Bewerbungstraining. Dies fand zuletzt in den Jugendherbergen in Bad Segeberg und in Ratzeburg statt. . Zusätzlich wird die „Englandfahrt nach Hastings“ auf freiwilliger Basis angeboten.

 ·     In der Klassenstufe 9 ist die Abschlussfahrt.

-   In der 10-ten Klasse machen die Schülerinnen und Schüler, die sich auf die MSA-Prüfung vorbereiten, eine zwei- oder dreitägige Bildungsreise in unsere Bundeshauptstadt Berlin.

Hier sind nun Texte von Schülern und Lehrern sowie Bilder über vergangene ausgewählte Klassenfahrten zu bestaunen:

"Englandfahrt 2014"

Die Kathedrale von Canterbury 

Die Bauzeit der Kathedrale erstreckte sich über 300 Jahre, von 1174 bis 1497. Der Turm namens „Bell Harry“ wurde von 1494 bis 1505 gebaut. Die Kathedrale besteht aus einem dreischiffigen Langhaus. Der Haupteingang ist am Süd-West Portal. Die Kathedrale besitzt 14 Glocken. Die Glocke des Nord-West-Turms heißt Great Dunstan. Sie wiegt 3,1 Tonnen. Im Schiff der Kathedrale steht ein Taufbecken aus dem Jahre 1639. Eine Orgel steht an der Nordwand. Sie stammt aus dem Jahr 1980. 1988 wurde auf dem Boden eine Kompassrose eingebaut. Die Schifffenster stammen aus dem 12 Jahrhundert nach Christi. In dem Fenster sind 13 Figuren aus der Genealogie Jesu Christi, 8 Könige und darüber 12 Aposteln zu sehen. Die Orgel wurde wie gesagt 1980 von dem Orgelbauer H. Willis gebaut und hat 60 Register. Die Kathedrale wird mit vielen berühmten Morden in Verbindung gebracht. Außerdem ist sie einer der wichtigsten und berühmtesten Wallfahrtsorte. Die katholische Kirche wurde von den Architekten Wilhelm von Sens und Wilhelm the Englishman erbaut bzw. erdacht. Die Geschichte der Kirche reicht bis ins 6. Jahrhundert nach Christi zurück. Der Bischof krönte die jeweiligen Könige.

Text von: Michelle Petersen & Pia-Chantal Lobner R9a  

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Canterbury

http://www.kirchengucker.de/2008/02/27/mord-und-fruhe-gotik-kathedrale-von-canterbury/

http://www.visitengland.com/de/experience/die-kathedrale-von-canterbury

 

Royal Observatory

Das Observatorium wurde am 22. Juni 1675 von KönigKarl II. von England gegründet und der Bau wurde von John Flamsteed in Auftrag gegeben, um die Längengrade in der ganzen Welt exakt bestimmen zu können. Das Flamsteed House (1675–76), der eigentliche Teil des Observatoriums, wurde von Sir Christopher Wrengebaut und war das erste Forschungsinstitut in Großbritannien, das speziell für diesen Zweck gebaut wurde.

Heute gibt es in der Sternwarte ein Museum für Astronomie- und Navigationswerkzeuge. Die Ausstellung zeigt den Zusammenhang zwischen Zeitmessung und weltweiter Positionsbestimmung anhand der Sonne und der Sterne.

Die meisten Besucher kommen jedoch nach Greenwich wegen dem Längengrad 0 (Nullmeridian). London war einst der Nabel der Welt. Das  Royal Greenwich Observatory (das Königliche Britische Observatorium) wurde 1884 beauftragt die Welt in Breitengrade und Längengrade einzuteilen. Das Observatorium (Sternwarte) steht auf einem Hügel mitten im Greenwich Park. Genau durch das Teleskop im Inneren des Royal Greenwich Observatory verläuft seit 1884 der Nullmeridian.

Somit ist man, wenn man sich im Observatorium von Greenwich befindet, genau auf dem Längegrad 0° 0' 00''. Auf dem Boden im Hof der Sternwarte ist der Nullmeridian durch eine Metallstreifen markiert. Man kann hier mit einem Bein auf der östlichen Halbkugel stehen, mit dem anderen Bein auf der westlichen Halbkugel. Dies wollen so viele Menschen tun und sich dabei fotografieren lassen, dass man manchmal ein paar Minuten anstehen muss.

Beitrag von: Nick Fischer & Fabian Kähler (9d und 9a) 

 

"Englandfahrt 2012"

Seit zwei Jahren fahren Kolleginnen und Kollegen mit ca. 15 SuS der Klassenstufe 8 des HS- und RS-Bildungsganges nach England, genauer gesagt nach Hastings. Mit dem Bus und der Fähre geht es von Moorrege über Calais und Dover nach Hastings. Die Reise findet seit zwei Jahren nun jährlich in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien statt. Die SuS wohnen in Gastfamilien und haben täglich Programm. So geht es z.B. nach Canterbury, London, eine englische Schule wird besucht und nach Greenwich.

 

Kurzreferat von Imke Mierisch zum Thema "Belgien":

Da wir auf dem Weg nach Hastings durch Belgien fahren, habe ich Belgien als Kurzreferatthema gewählt.

Belgien ist ein Königreich in Westeuropa, welches an die Niederlande, an Deutschland, Luxemburg, Frankreich und an die Nordsee grenzt.  Es gehörte im Laufe der Geschichte zu verschiedensten Ländern und Kulturen, z. B. Belgien Burgund, Spanien, Österreich, Frankreich oder Frankreich. Obwohl die Provinz “Belgica” schon im römischen Reich bekannt war, wurde das Land erst 1830-31, nach der belgischen Revolution, unabhängig. Das belgische Wappen zeigt den Brabanter Löwen, einen goldenen Löwen mit roter Zunge und roter Bewehrung auf schwarzem Feld. Die Farben der belgischen Flagge gehen ebenso wie das Wappen auf das Herzogtum Brabant zurück. Belgien gehört zu den Gründerstaaten der EU. Die Hauptstadt gilt auch als Hauptstadt der Europäischen Union, obwohl sie an einem anderen Ort geboren wurde. Dort steht auch eine sehr große Sehenswürdigkeit, nämlich das Atomium. Das Atomium ist ein Gebäude in Brüssel, das zur „Expo '58“ errichtet wurde. Die Expo '58 war die erste Weltausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ingenieur André Waterkeyn hatte das Atomium als Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie entworfen; errichtet wurde es unter Leitung der Architekten André und Jean PolakWeitere belgische Sehenswürdigkeiten sind das Königshaus Laaken, Antwerpen mit einem der weltweit wichtigsten Häfen,  die St. Niklas-Kirche und die St. Bavo-Kathedrale in Gent sowie die Altstadt von Brügge, um nur einige zu nennen. Belgien ist etwa so groß wie die Niederlande oder NRW, 30500km², und hat 10 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte zählt neben Monaco und der Niederlande zu den höchsten Europas. Belgien ist offiziell dreisprachig. Der flämische Norden spricht Niederländisch und der wallonische Süden Französisch. Im Osten von Wallonien gibt es eine deutsch-sprachige Minderheit. Die Hauptstadt Brüssel ist zweisprachig mit Französisch und Niederländisch. Jedoch spricht die überwiegende Mehrheit dort Französisch. Zwischen Flamen und Wallonen kommt es immer wieder zu politischen Spannungen und zu Mutmaßungen über eine Abspaltung Flanderns vom belgischen Gesamtstaat. Belgien ist eine Parlamentarische Monarchie. König Albert ll. ist  der Staatsoberhaupt seit dem 9. August 1933.

Etwa 75 Prozent der belgischen Staatsbürger sind römisch-katholisch, rund 1 Prozent gehören einer protestantischen Kirche an und 4 Prozent islamischen Gemeinden. Der Anteil Konfessionsloser beträgt etwa 20 Prozent.Die föderale belgische Regierung unterstützt und erkennt sechs Religionen und eine nicht-konfessionelle Weltanschauung an: die Anglikanische Kirche, den Islam, das Judentum, die römisch-katholische Kirche, die Orthodoxe Kirche, eine unierte protestantische Kirche und die Freigeistige WeltanschauungsgemeinschaftDer überwiegende Teil der belgischen Bevölkerung ist im Dienstleistungsgewerbe tätig (72%). Danach folgt die Industrie mit 27 % und lediglich 1 % sind im Agrarbereich beschäftigt. Der Tourismus spielt in Belgien eine große Rolle. Vor allem Deutsche, Briten, Luxemburger, Franzosen und Niederländer besuchen Belgien. Bei den Briten ist außerdem eine Art Erster-Weltkrieg-Tourismus entstanden. In Westflandern stehen noch viele alte Kriegsdenkmäler und -friedhöfe. Daneben sind die Ferienbadeorte an der belgischen Nordseeküste sehr beliebt. Außerdem sind auch die Ardennen eine vielbesuchte Urlaubsregion. Die Ardennen sind der Westteil des Rheinischen Schiefergebirges. Als besonders nachgefragt haben sich auch Städtetouren nach Brüssel, Hasselt, Gent, Antwerpen u. a. erwiesen. Die Stadt Brügge ist aber wahrscheinlich die Stadt mit dem größten Tourismus.

Comics sind ein Hauptexportartikel belgischer Verlage, denn viele international bekannte und berühmte Comiczeichner und Autoren stammen aus Belgien, das damit im Vergleich zu seiner Größe die meisten in Europa hervorgebracht hat. Die berühmtesten sind Willy Vandersteen, Jean Graton, Morris, Hergé, Peyo, André Franquin und Philippe Geluck.

Kurzreferat von Lara Koopmann und Sarah Feller zum Thema "Greenwich":

Greenwich ist ein Stadtteil im Südosten Londons. Mit etwa 220.000 Einwohnern zählt es mit zu den größten Stadtteilen in ganz England. Der Name ‚Greenwich‘ kommt aus dem altsächsischen ‚Grenevic‘ und bedeutet so viel wie ‚Grünes Dorf‘. Greenwich ist gerade wegen dem Nullmeridian bekannt, der unseren Planeten in Ost-West teilt.

1997 wurde Greenwich in das Weltkulturerbe UNESCO aufgenommen, aufgrund seiner Vielzahl und Qualität von Gebäuden und deren historischen Hintergründe.

Der Greenwich Park ist der königliche Park Londons. Am Rand dieses 73 Hektar großen Parkes befindet sich das National Maritime Museum und das Queen’s House, ein ehemaliger königlicher Palast. Das Royal Greenwich Observatory befindet sich auf einem Hügel in der Mitte des Parks. Dies gilt als größtes Museum der Seefahrtsgeschichte der Welt.

Kurzreferat von Finn Wiemer zum Thema "Trafalgar Square":

Wir sind an einem Sonntag am Trafalgar Square gewesen . Der Trafalgar Square  ist ein Platz,  der als Denkmal zur Schlacht von Trafalgar gebaut wurde. In der Mitte des Platzes  steht eine Säule auf dessen Spitze eine Statue von Admiral Nelson steht. Um die Säule herum stehen vier kleinere Säulen mit jeweils einem Löwen ,Allerdings steht auf einer Statue kein Löwe sondern Kunstobjekte aus unserer Zeit. Als wir auf dem Platz waren haben wir dort ein halbe Stunde gerastet und uns die Löwenstatuen angeguckt auf die man auch heraufklettern konnte und ein Foto machen konnte. Wir haben uns auch den Museumseingang angeguckt und uns an den schönen Brunnen gesetzt. Die Enlandfahrt war im Allgemeinen sehr schön gerade weil man London mal gesehen hat. Ich habe so zum Beispiel immer wieder Orte in London, bei denen wir waren, bei Olympia wieder erkannt.

 

Klassenabschlussfahrt der 10b  an den Gardasee 


Gardasee Mittlere WebansichtWarmes Wetter, den ganzen Tag Sonne, Wasser, Strand und tolle Freunde, die man um sich herum hat. Warum kann nicht so unser Schulalltag aussehen?
Wie ja bekannt ist, macht jede Abschlussklasse eine Klassenfahrt an einen Ort ihrer Wahl, natürlich solange die Lehrer damit einverstanden sind und die Busfahrt oder in unserem Fall der Flug nicht zu lange dauert.
Wir, die R10b, haben uns für unsere Abschlussfahrt das schöne Italien ausgesucht, oder näher beschrieben, den  hübschen Ort Peschiera del Garda, der uns direkt einen Blick über den Gardasee bot.
Los ging es am 11. September 2013 - einem Mittwoch - um 16 Uhr. Wir starteten am Hamburger ZOB in Begleitung der beiden Lehrer, Frau Reckling und Herrn Heibeck, die sich bereit erklärten, uns auf unserer bevorstehenden Abschlussfahrt Gesellschaft zu leisten und ein Auge auf uns zu werfen. Mit einem Shuttle - Bus ging es vom ZOB  nach Lübeck, von wo unser Flugzeug um 18:45 Uhr startete. Nach eineinhalb Stunden Flug landeten wir in Mailand und wurden mit Regen und Blitzen begrüßt. Trotzdem freuten wir uns gespannt auf die bevorstehenden Tage. Gepäck abgeholt, in den Shuttle - Bus eingeladen und eine weitere Busfahrt von etwa zwei Stunden standen uns bevor. Nun war es schon spät und nur die Aufregung hielt uns wach.
Unsere Unterkunft war ein riesengroßer, von vielen Bäumen umgebener Campingplatz, direkt am Gardasee. Unsere Unterkünfte waren Mobile Homes, also Bungalows für vier bis fünf Personen. Direkt nachdem wir unsere Schlüssel bekommen hatten, ging es auch schon daran, uns „Häuser“ auszusuchen und die Zimmer einzuteilen. Unser Bungalow bestand aus zwei Schlafzimmern, einem Badezimmer mit Dusche, einem Extra-WC und einer Küche mit angrenzendem Essbereich. Jetzt mussten nur noch die Koffer ausgepackt werden. Nachdem dies erledigt war, fielen wir kaputt und mit Vorfreude auf die nächsten Tage ins Bett.
Unser nächster Tag fing ganz entspannt an. Erst einmal machte sich „jedes Haus“ auf den Weg zum Supermarkt, um Vorräte für die nächsten Tage einzukaufen. Nachdem dies erledigt war, gingen wir alle gemeinsam ins Zentrum von Peschiera del Garda und erkundeten bei sonnigem Wetter diesen schönen Ort.
Am nächsten Tag stand uns der tollste Ausflug unserer Fahrt bevor: Venedig. Venedig ist nicht nur durch sein schönes Erscheinungsbild und seine alten Gebäude bekannt, sondern auch durch viele schöne Geschäfte, die besonders einige von uns Mädchen angesprochen haben. Angekommen in Venedig waren wir überwältigt von dieser Menschenmasse, die uns entgegenkam. Es fiel schwer, zügig voranzukommen und vor allem auf den weltweit bekannten Brücken Venedigs stauten sich die Menschen zu einer endlos langen Schlange. Etwa nach einer halben Stunde GondelVenedigHP
begann unsere zweistündige Stadtführung. Hinüber über den Markusplatz ging es in viele verschiedene kleine Straßen, wo wir uns Gondelfahrten ansehen konnten. Jetzt jedoch wollten wir Venedig selber erforschen und teilten uns so wie am Tag zuvor in kleine Gruppen auf. Bei glühender Hitze durchstöberten wir Geschäfte oder setzten uns in die eine oder andere Pizzeria.
Nach unserer Freizeit ging’s mit dem Boot durch die Kanäle zurück ans „Land“, wo unser Bus schon auf uns wartete. Angekommen am Campingplatz waren wir durch die Hitze und das viele Laufen erschöpft, setzten uns jedoch alle zusammen und hatten noch einen schönen, witzigen Abend.
Am Tag darauf erwartete uns ein weiterer sensationeller Ausflug in das schöne Verona -  die Stadt Romeo und Julias. Denn wie viele sicherlich wissen, soll sich hier vor einigen hundert Jahren die tragische Geschichte der beiden Liebenden ereignet haben. Früh morgens ging es los und uns erwartete die nächste spannende Stadtführung. Geführt wurden wir durch die Arena, an besondere Marktplätze und zu guter Letzt zum Balkon von Julia. Hier stauten sich die meisten Touristen. Unter diesem Balkon stand eine Bronze – Statue von Julia. Es heißt, dass jeder, der die Brust Julias anfasst, lebenslang Glück in der Liebe haben wird, und so war die Schlange endlos lang.
Auch danach hatten wir noch genug Zeit, um shoppen zu gehen oder um uns noch weitere schöne Plätze anzugucken. Erschöpft setzten wir uns am Ende unseres Ausfluges in den Bus und fuhren zurück zu unserem Campingplatz. Dort angekommen entschieden sich einige dafür, noch eine Tretbootfahrt über den Gardasee zu machen und den letzten Tag, das schöne Wetter und die faszinierende Kulisse zu genießen.
Abreisetag: Sehr früh morgens standen wir auf, Zimmer wurden noch aufgeräumt, geputzt und die restlichen Sachen in den Koffer gepackt, denn natürlich wollten wir alles so hinterlassen, wie wir es vorgefunden hatten. Traurig darüber, dass wir Abschied von diesem schönen Ort nehmen mussten, stiegen wir in den Bus, und los ging es Richtung Flughafen - dem Alltag wieder entgegen und ab ins verregnete Deutschland. :)


Sarah Feller, 10b