Unsere Schulgemeinschaft

Schulklima

In der Schulgemeinschaft ist es wichtig, dass sich alle, Schüler, Eltern und Lehrer, wohlfühlen. Dies ist eine grundlegende Voraussetzung des Lernens und Arbeitens im Alltag. Das Schulklima wird von der Qualität der Beziehungen der Beteiligten bestimmt. Das gute Schulklima schafft die Voraussetzungen für eine positive Selbstverwirklichung, für eine Identifikation mit der Schule, für die Bereitschaft, sich zu integrieren und für eine aktive Beteiligung an der Gestaltung von Schule und Unterricht. Zur Gestaltung der Schulgemeinschaft ist neben einem positiven Schulklima auch ein gelungenes Schulkonzept wichtig. Dabei spielen Rituale und Traditionen eine sehr große Rolle. In jedem Schuljahr finden u.a. folgende Veranstaltungen traditionell statt.

  • Sportveranstaltungen

o  Schulturniere (Fußball, Bouncer u.a.)

o  AOK „Run & Fun“ Lauftag

o  Bundesjugendspiele (im Sommer-Leichtathletik & im Winter-Geräteturnen)

o  Helgoland – Staffelmarathon – Wettbewerb (Laufwettbewerb)

o  Tipp-Kick-Turniere (einmal pro Schulhalbjahr)

o  „Just beat it“ – Laufwettbewerb

o  „Jugend trainiert für Olympia“ (Basketball, Fußball, Tennis, Tischtennis u.a.)

 

  • Schulgemeinschaft

o  Einschulungsfeier

o  offener Ganztagsbetrieb

o  Klassenfahrten

o  Elternabende/ Elternsprechtage

o  Lernen am anderen Ort/ Wander- bzw. Vorhabentage

o  feierliche Verabschiedung der Abschlussklassen

o  Schulkleidung

o  „Schöler Daagblatt to’n Himmelsbarg“ (Schulzeitung)

o  Schuldisco

o  „Sozialer Tag“, „Dein Tag für Afrika“

o  Sport- und Spieletag

o  Projektwoche (alle zwei Jahre)

Der Freiheit in unserer Schule sind feste Grenzen gesetzt. Die Lehrkräfte werden immer dann eingreifen, wenn die Ehre und das Wohl Ihres Kindes angegriffen werden, wenn Kinder Probleme mit Gewalt lösen wollen, wenn das Eigentum anderer nicht geachtet wird oder Schüler andere lernwillige Schüler beim Arbeiten stören. Die Lehrkräfte haben dafür Sorge zu tragen, dass jeder Schüler ungehindert lernen und arbeiten kann.

Die Lernatmosphäre wird von Schülern und Lehrkräften gleichermaßen bestimmt. Es werden gemeinsam Regeln aufgestellt. Dies führt in der Regel dazu, dass Schüler den Nutzen dieser gemeinsam erarbeiteten Regeln eher akzeptieren und sich daran halten.

Lehrkräfte und Schüler tauschen sich regelmäßig über den Leistungs- bzw. Kompetenzstand aus. Der Austausch zwischen Lehrkräften und Eltern findet mindestens einmal pro Halbjahr im Rahmen der Elternsprechtage statt oder aber jederzeit, wenn es Gesprächsbedarf gibt. Diese differenzierte Rückmeldung gibt Schülern und Eltern eine Übersicht über die Stärken und Schwächen des Kindes.

 Elternarbeit

Unsere Schule versteht sich als ein vertrautes Miteinander von Schülern, Lehrern und Eltern. Und so soll es auch für die Orientierungsstufe bleiben.

Regelmäßig finden Elternsprechtage und Elternabende statt. Die Eltern nehmen an Klassen-, Fach- und Schulkonferenzen teil.  Sie nehmen somit ihr Mitbestimmungsrecht wahr. Auch im Förder- und Schulverein haben die Eltern einen großen Gestaltungsspielraum.

Mit ihren speziellen Fähigkeiten und Kenntnissen bereichern und erweitern die Eltern Projekt- und Arbeitsgruppen in unserer Schule.

Bei Angliederung der Orientierungsstufe soll die Elternarbeit hinsichtlich der Vorbereitung der Entscheidungsfindung für den weiteren Bildungsweg ihrer Kinder erweitert werden, indem Orientierungsstufenkonferenzen einberufen werden.

 Lehrer

Das Lehrerteam unserer Schule besteht zurzeit aus ca. 35 Lehrkräften. Diese interpretieren ihre Rolle im Schulalltag als kooperativ und begleitend. Sie sind verantwortlich für den reibungslosen täglichen Schulbetrieb. Die Umsetzung des pädagogischen Konzepts sowie die gemeinsame Planung und Reflektion der Arbeit gehören zur täglichen Arbeit. Die Lehrkräfte verstehen sich nicht nur als Organisatoren des Schullebens, sondern auch als Partner, die sensibel und unterstützend mit den Kindern umgehen. Die Teamarbeit erstreckt sich auch auf die Elternarbeit sowie auf die Zusammenarbeit mit dem Schulbeirat.

Wir verstehen uns auch als Ausbildungsschule und haben durchschnittlich pro Schuljahr zwei Lehramtsanwärter im Kollegium. Dies zeigt das Interesse im Kollegium an ständiger Weiterentwicklung.

Einmal im Monat findet eine Lehrerkonferenz statt. Die Jahrgangsteams der Gemeinschaftsschulklassen 5a bis 5d sowie 6a bis 6c treffen sich regelmäßig.

Weiterbildungen innerhalb und außerhalb der Schule sind für die Lehrkräfte selbstverständlich. Dabei soll auch die beratende Fähigkeit der Lehrer hinsichtlich der Schullaufbahnempfehlungen weiterentwickelt werden.

In den sieben Orietierungsstufenklassen unterrichten momentan ca. 20  Lehrkräfte acht bis zehn Fächer.

 Außerschulische Partner

Die Vernetzung mit außerschulischen Lernorten soll auch in der Orientierungsstufe in verschiedenen Formen gepflegt werden. Es besteht eine verlässliche Kooperation mit dem AzV, der KVIP, der KGS Tornesch, der Arbeitsagentur, der ATS Tornesch, dem Jugendamt, der Polizei und regionalen Firmen.

Einen großen Stellenwert in unserer täglichen Schularbeit nimmt die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (kurz= BNE) ein. Im Rahmen dieser Arbeit sind wir eine vom Land Schleswig-Holstein ausgezeichnete „Zukunftsschule“ der dritten und damit höchsten Stufe und bieten viele verschiedene nachhaltige, umweltorientierte Projekte an. Bitte schauen sie hierfür gerne auf der Homepage unter den Stichworten „BNE und Zukunftsschule“ nach. Außerderm, hier wäre das Stichwort "Globales Lernen", führen wir seit dem jahre 2013 eine Schulpartnerschaft mit der Kiumako Secondary School in Mrimbo/Tansania am Fuße des Kilimandscharo-Bergmassivs.  

 

Integration

In unserer Schule lernen Kinder mit individuellem Förderbedarf. Der gemeinsame Unterricht ermöglicht den Kindern, im Rahmen der Übernahme von sozialer Verantwortung zu wachsen. Gleichzeitig werden beeinträchtigte Kinder individuell gefördert.

Beim Umgang miteinander lernen die Kinder Strategien, sich gegenseitig zu helfen und gerade Förderkinder mit ihren Stärken und Schwächen anzunehmen. Im Rahmen der Fördermöglichkeiten wird dies in Absprache mit den Eltern fortgeführt. Neben der Einzelförderung ist für uns die dauerhafte Integration der Förderkinder in die Gruppe ein Hauptanliegen.

Dies soll auch und gerade für die Orientierungsstufe gelten.

Weiterentwickelte, unter Anleitung durch Fachkräfte erstellte Förderkonzepte sollen uns bei der individuellen Förderung helfen.

Parallel dazu werden die Fähigkeiten unserer Lehrkräfte auf diesem Gebiet fortgebildet, um den wachsenden Anforderungen der äußeren und inneren Differenzierung in der Orientierungsstufe gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang ist die hervorragende Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Geschwister – Scholl - Schule in Uetersen zu dankend erwähnen.